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Fallstudien Windkraft

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Fallstudien Windkraft
  Titel 
Repowering Fehmarn

Repowering auf Fehmarn - Vervierfachung der Windkraftleistung


In Deutschland, dem weltweiten Pionierland der Errichtung von Windenergieanlagen (WEA), hat das Repowering - der Abbau älterer WEA und deren Ersatz durch moderne, leistungsstärkere Anlagen - einen neuen Höhepunkt erreicht. Auf der Ostseeinsel Fehmarn ist nun der erste Abschnitt des bis heute größten Repowering-Vorhabens in Deutschland mit einem Investitionsvolumen von 52 Millionen Euro eingeweiht worden. 150 Landwirte haben sich zusammengeschlossen und möchten mit dem Windpark Fehmarn-Mitte die Anzahl der ursprünglich 150 Windräder auf Fehmarn bis Ende 2007 auf 68 halbieren und die Leistung mit dann knapp 160 Megawatt nahezu vervierfachen.

Hong Kong erntet Wind


Nordex-Turbine auf Lamma Island

Die erste Windturbine in Hong Kong ist am Netz. Auf Lamma Island, einer Hong Kong vorgelagerten Insel, liefert eine Nordex N50 Strom für den Bedarf von rund 250 Haushalten. Im Februar 2006 wurde die Turbine feierlich eingeweiht. Die N50 steht dabei als Signal für eine neue Art der Energieversorgung. Immerhin befindet sich auf Lamma Island Hong Kongs einziges Kraftwerk - ein Kohlekraftwerk. Wie ganz Asien, steht auch Hong Kong vor der Herausforderung, seine Stromversorgung zu diversifizieren und die hohe Abhängigkeit von Kohle zu verringern. Windenergie gilt dabei als eine der wichtigsten Optionen. Kein Wunder: als heimischer Energieträger ist sie frei verfügbar, ihre Umwandlung in Energie ist effizient und umweltfreundlich.

Windpark Zafarana in Ägypten


Ägyptens Stromsektor ist weit entwickelt und weist eine nahezu 100-prozentige Versorgung der Bevölkerung aus. Doch die Öl-Vorräte sind begrenzt, die Förderung ist teuer und die Verbrennung mit einem hohen Schadstoffausstoß verbunden.

Windparks gehen in China ans Stromnetz


Die Volksrepublik China ist der weltweit zweitgrößte Energiekonsument. Der Bedarf wird in den kommenden Jahrzehnten noch um ein Vielfaches steigen. Große Probleme bestehen bereits jetzt bei der Bewältigung grundlegender Defizite im Umweltschutz: etwa 70 Prozent des Energiekonsums werden durch den schadstoffproduzierenden Energieträger Kohle erzeugt.

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