Fallstudien

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Fallstudien Solarenergie

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Fallstudien Solarenergie
  Titel 
Solarpark Cañada del Tollo

Solarparks La Junquera und Cañada del Tollo in Südostspanien eingeweiht


Spanien gehört zu den weltweit bedeutendsten Solarmärkten. Im Jahr 2004 hat der Mittelmeeranrainer ein Einspeisegesetz verabschiedet, wodurch der Markt für Erneuerbare Energien einen erheblichen Anschub bekam. Die installierte Photovoltaikleistung lag 2004 bei rund 37 Megawatt und hat sich bis 2006 auf über 150 Megawatt vervierfacht. Analog zu dieser Entwicklung wuchs auch die 100 prozentige Conergy-Tochter Epuron aus Hamburg. Das Unternehmen nahm mit ersten Mitarbeitern in Madrid und Alméria 2004 seine Tätigkeit in den Bereichen Photovoltaik und Solarthermie auf. Heute besteht das Team aus 30 Solarexperten, die im Jahr 2007 mehrere Photovoltaik-Großprojekte in der Region Murcia und in Andalusien ans Netz angeschlossen haben, etwa die nachgeführte 1,6 Megawatt-Anlage "La Junquera" in Caravaca de la Cruz, den 1,55 Megawatt-Solarpark "Loja" und im November die ebenfalls nachgeführte 2 Megawatt-Anlage "Cañada del Tollo" in der Nähe von Aledo. Diese Anlagen produzieren zusammen jährlich rund 9,5 Millionen Kilowattstunden Solarstrom und können damit etwa 2.800 Vier-Personen-Haushalte versorgen. Die Projekte La Junquera und Cañada del Tollo hat Epuron wurden im Rahmen einer strategischen Kooperation mit dem lokalen Projektentwicklungsunternehmen Panergia entwickelt.

6.5.2008
Das größte Solarkraftwerk Afrikas ist in Kigali ans Netz gegangen

Das größte Solarkraftwerk Afrikas ist in Kigali, der Hauptstadt von Ruanda, ans Netz gegangen


Das größte Solarkraftwerk Afrikas ist in Kigali, der Hauptstadt von Ruanda, ans Netz gegangen. Mit 4.000 Dünnschichtmodulen des Modulherstellers First Solar hat die juwi Solar GmbH aus dem pfälzischen Bolanden die Anlage schlüsselfertig errichtet. Auftraggeber und Betreiber des 250 Kilowatt-Kraftwerks ist die Stadtwerke Mainz AG, die das Projekt zum Anlaß nahm, die Stiftung Energie für Afrika zu gründen. Diese Stiftung soll eine Basis bieten, um derartige Projekte auch für andere Partner öffnen zu können. Die Erlöse aus dem Stromverkauf des Solarkraftwerks 'Kigali Solaire' an den staatlichen Energieversorger Electrogaz fließen in die Instandhaltung und Wartung des Kraftwerks. Überschüsse werden direkt für die Finanzierung neuer Projekte in Ruanda genutzt. Die Anlage ist ein erster Betriebsabschnitt. Das Solarkraftwerk 'Kigali Solaire' soll mittelfristig auf ein Megawatt elektrischer Leistung ausgebaut werden.

30.10.2007
Ländliche Stromversorgung in Tansania mit Photovoltaik- und Bioenergie

Ländliche Stromversorgung in Tansania mit Photovoltaik- und Bioenergie


Solar-Hybridsysteme: neue Perspektiven für die ländliche Elektrifizierung und regionale wirtschaftliche Entwicklung

Die in den ländlichen Regionen Afrikas in weiten Teilen fehlende Stromversorgung ist eine Ursache für die unzureichende wirtschaftliche Entwicklung in diesen Ländern. Abseits der größeren Städte erzeugen, wenn überhaupt, Dieselgeneratoren den nötigen Strom. Vor dem Hintergrund drastisch steigender Kosten für Rohöl und der stetigen Verknappung dieser Ressource resultiert aus dieser Form der Stromversorgung langfristig eine Einschränkung der wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas. Das Kölner Unternehmen Energiebau Solarstromsysteme GmbH hat gemeinsam mit InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH ein Konzept zur ländlichen Elektrifizierung in Afrika auf Basis erneuerbarer Energien entwickelt und mit der Deutschen Energieagentur dena ein Referenzprojekt erfolgreich durchgeführt. In dem Dorf Mbinga in Tansania haben die Beteiligten den Aufbau eines Solar-Hybridsystems unter Einbindung der Bevölkerung vor Ort erfolgreich umgesetzt. Die neue Technologie koppelt eine Solarstromanlage mit einem Generator, der mit Öl betrieben wird, das die Bevölkerung vor Ort aus der für Mensch und Tier nicht eßbaren Jatropha-Nuß gewinnt. Ende August 2006 kehrten die Spezialisten von Energiebau aus Mbinga/Tansania zurück und vermeldeten den erfolgreichen Abschluß des Projektes. Die Anlage versorgt nun 80 km von der im Süden des Landes gelegenen Stadt Songea entfernt Einrichtungen der Vincentian Sisters in Mbinga mit mehr als 140 Menschen in zwölf Gebäudekomplexen mit Strom aus Erneuerbaren Energien.

30.10.2007
Schott Nevada Solar One

Solarthermisches Kraftwerk "Nevada Solar One": Solarstrom für 40.000 Haushalte


Am 11. Februar 2006 erfolgte in Boulder City im US-Bundesstaat Nevada der erste Spatenstich für das Solarkraftwerk "Nevada Solar One". 19.300 Solar-Receiver des Technologiekonzerns SCHOTT werden das Herzstück des 64-Megawatt-Kraftwerkes bilden. "Nevada Solar One" soll im Juni 2007 ans Netz gehen und wird dann 40.000 Haushalte mit Strom versorgen. Durch die Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung in "Nevada Solar One" anstelle von fossilen Energieträgern werden klimaschädliche Treibhausgase in einer Größenordnung vermieden, die dem Schadstoffausstoß von einer Million Autos entspricht.

Die Realisierung des Kraftwerks in Nevada gilt in Fachkreisen als Initialzündung für den weltweiten Durchbruch der solarthermischen Energieerzeugung. Weitere Projekte im Südwesten der USA, in Spanien und anderen Sonnengürtelregionen sind in Planung. In Nevada kommt der von SCHOTT im Jahr 2004 entwickelte Hochleistungs-Receiver mit deutlich verbesserter Qualität zum Einsatz. Mit diesem avancierte SCHOTT nach eigenen Angaben zum internationalen Technologieführer bei dieser Schlüsselkomponente für Parabolrinnekraftwerke. Derzeit baut das Unternehmen die industrielle Serienfertigung der Receiver am Standort Mitterteich in Bayern auf, wo es seine lange Erfahrung als einer der führenden Hersteller von Spezialglasröhren sowie das Know-how bei Beschichtungstechnologien und Glas-Metall-Verbindungen nutzen kann. 

17.7.2006

Parabolrinnen-Kraftwerk in Andalusien/Spanien


In vielen Industrienationen ist die Strom- und Wärmeproduktion durch Solarzellen und Sonnenkollektoren längst zu einem wichtigen Bestandteil der nationalen Energieversorgung geworden. In den Schwellen- und Entwicklungsländern, aber auch manchen der reicheren Länder im so genannten Sonnengürtel der Erde ist das noch nicht der Fall. Dabei könnten gerade in diesen Regionen solare Kraftwerke, die im Megawattbereich arbeiten, besonders effizient genutzt werden. Solche solarthermischen Großanlagen können nur bei hoher Sonneneinstrahlung wirtschaftlich betrieben werden und stellen dann oft die interessanteste Option zur klimaneutralen Stromerzeugung dar.

15.2.2006

Ländliche Elektrifizierung - Solar Home Systems (SHS) in Namibia


Namibia ist ein ausgedehntes, dünn besiedeltes Land an der südatlantischen Küste Afrikas. Die überwiegende Mehrheit der 1,8 Millionen Einwohner hat keinen Zugang zur öffentlichen Stromversorgung. Das sonnenreiche Klima bietet beste Voraussetzungen zur Elektrifizierung entlegener Gebiete durch autarke solare Inselsysteme.

15.2.2006

Licht für netzferne Regionen


Weltweit haben schätzungsweise zwei Milliarden Menschen keinen Anschluss an ein Stromnetz. Netzunabhängige solare Kleinversorgungssysteme, sogenannte Solar Home Systems, können die Grundversorgung mit Strom zur Beleuchtung und zum Betrieb elektrischer Geräte sicherstellen und setzen sich als bewährtes Modell zur ländlichen Elektrifizierung durch. Für die Mehrheit der Menschen in den ärmsten Ländern der Welt ist jedoch selbst diese Alternative nicht zu finanzieren.

15.2.2006
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